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Professioneller Service zur Verpackungsverordnung (VerpackV)

Überlassen Sie die komplette Abwicklung zur Rücknahme von Verpackungen und Verkaufsverpackungen einem Profi

  • mengenbezogene Abrechnung nach Verpackungen
  • einfache Vertragsgestaltung und professionelle Abwicklung
  • attraktive Konditionen und fachkundige Ansprechpartner

Jetzt Kosten für die Verpackungsverordnung (VerpackV) online berechnen

Informationen zur Verpackungsverordnung (VerpackV)

Noch immer sind viele Fragen rund um die Rücknahme von Verpackungen offen. Sie ist seit mehr als 20 Jahren in Kraft und bereitet noch immer manches Kopfzerbrechen, die Verpackungsverordnung, kurz VerpackV, mit der der Gesetzgeber EU-Recht in nationales Recht umgesetzt hat.

Sobald eine Verkaufsverpackung ihren Zweck erfüllt hat, muss sie zurückgenommen werden. Verantwortlich dafür ist derjenige, der sie in Umlauf gebracht hat. Zur Erfüllung dieser gesetzlich vorgeschriebenen Verantwortung, sind die Verpackungen an entsprechenden Rücknahmesystemen zu beteiligen. Sofern es sich um Verkaufsverpackungen handelt, die typischerweise bei einem privaten Endverbraucher anfallen, sind diese grundsätzlich an einem sog. „dualen System“ zu beteiligen. Ein duales System muss offiziell anerkannt sein, und in ganz Deutschland flächendeckend die Erfassung und Verwertung gebrauchter Verpackungen gewährleisten.

Wir haben ein Recyclingnetzwerk für Verpackungen organisiert. bähr kompakt VerpackV ist die Antwort auf eine immer größer werdende Nachfrage gerade von kleinen Unternehmen nach einer sicheren, individuellen und verantwortlichen Begleitung im komplexen Gefüge der Verpackungsverordnung. Wir arbeiten mit unterschiedlichen zertifizierten Systempartnern zusammen, um die Vorgaben der Verpackungsverordnung zu erfüllen.

Wir übernehmen für Sie die Auswahl der im konkreten Fall geeigneten Systempartner, den Kontakt und die Abwicklung für Ihre Verpackungsverordnung (VerpackV). In jedem Fall ermitteln wir individuell und unabhängig die optimal für Sie passende VerpackV Lösung. Wir übernehmen Ihre Pflicht zur Verpackungsrücknahme. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche – Ihre Aufgaben und Ziele im Markt.

 

Weitere Fragen zur Rücknahme von Verpackungen und Verpackungsverordnung

Unter Fragen und Antworten haben wir Ihnen häufige Fragen rund um die Verpackungsverordnung VerpackV und die Rücknahme von alten Verpackungen beantwortet. Zögern Sie auch nicht, uns anzusprechen. Sie erreichen uns unter 0421-24118-205 oder per E-Mail an kompakt(at)baehr-entsorgung.de. Dieser Service ist für Sie kostenlos.

 

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Kostenrechner zur Verpackungsverordnung (VerpackV)

Sie können hier die Kosten für die Verpackungsverordnung online berechnen und sich ganz unverbindlich ein Angebot für unsere VerpackV Dienstleistungen im Rahmen der Verpackungsverordnung erstellen lassen. Ein rechtswirksamer Vertrag kommt erst dann zustande, wenn Sie den ausgedruckten Vertrag unterschrieben an uns gesendet haben, und wir Ihnen diesen nach Prüfung gegengezeichnet zurücksenden.

  • Schritt 1 Mengen eingeben und berechnen
  • Schritt 2 Firmendaten eingeben
  • Schritt 3 Entsorgungsvertrag drucken
Art der Verpackung Menge pro Kalenderjahr Einzelpreis
Papier, Pappe und Karton kg / Kalenderjahr
Kunststoff kg / Kalenderjahr
Glas kg / Kalenderjahr
Weißblech kg / Kalenderjahr
Aluminium kg / Kalenderjahr
Sonst. Verbunde kg / Kalenderjahr
Naturmaterial kg / Kalenderjahr

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FAQ: Fragen und Antworten zur Verpackungsverordnung

Hier haben wir für Sie häufige Fragen und Antworten zur Verpackungsverordnung (VerpackV) zusammengestellt. Gerne können Sie uns auch ihre individuelle Frage stellen. Sie erreichen uns per Telefon unter 0421-24118-205 oder per E-Mail an kompakt(at)baehr-entsorgung.de.

Wer muss Verpackungen lizenzieren?

Lizenzieren muss jeder Inverkehrbringer von Verpackungen und Verkaufsverpackungen (siehe Definition), die später an „private Endkunden“ / Endverbraucher (siehe Definition) versendet werden. Es gibt keine Mindestmenge. Ab dem ersten Karton muss lizenziert werden.

Müssen auch private Versender lizenzieren?

Nein, die Verpackungsverordnung bezieht sich nur auf gewerbliche Inverkehrbringer von Verkaufsverpackungen. Wenn Sie allerdings als „privater Anbieter“, z. B. bei Ebay, auftreten und Waren mit einer „Gewinnerzielungsabsicht“ verkaufen, würden Sie nach dem Gesetz als gewerblicher Anbieter eingestuft werden und somit auch unter das Gesetz fallen.

Was muss lizenziert werden?

Prinzipiell muss alles lizenziert werden, was an Verpackungsmaterial beim „privaten Endkunden“ bzw. Endverbraucher anfällt und was nicht bereits vom Vorlieferanten lizenziert ist. Alles was der Endkunde auspackt und was keine Ware ist, ist Verkaufsverpackung.

Was genau sind Verkaufsverpackungen?

Verkaufsverpackungen sind alle Verpackungsmittel, die beim „privaten Endkunden“ bzw. Endverbraucher anfallen. Alle Verpackungen, die das Produkt schützen, bündeln oder zusammenhalten oder durch den Versand der Ware anfallen, z.B. Kartons, Packpapier, Füll- und Polstermaterialien, Luftpolsterversandtaschen, Luftpolsterfolie, Umreifungsbänder, Paletten, usw. Auch Zeitungspapier zum Stopfen, gebrauchte Kartons etc., zählen dazu.

Was sind Serviceverpackungen?

Serviceverpackungen im eigentlichen Sinn sind Verpackungen die beim Abfüllen von Waren in Ladenlokalen zur Überbringung an den Kunden notwendig sind, wie z.B. Brötchentüten, Tragetaschen, Pizzakartons, Becher für Kaffee, etc. Nach der Definition des Gesetzestextes bestand die Vermutung, dass Versandverpackungen auch Serviceverpackungen sein könnten. Der LAGA-Ausschuss für Produktverantwortung (APV) hat jedoch Ende Oktober 2008 klar entschieden, dass Versandverpackungen keine Serviceverpackungen sind. Das ist eine wichtige Grundsatzentscheidung, da es bei Serviceverpackungen per Gesetz die Möglichkeit gibt, dass der Vorlieferant von Serviceverpackungen diese lizenziert und somit als lizenziert verkauft, so dass der Verpacker nicht selber einen Lizenzvertrag für Serviceverpackungen abschließen müsste. Bei Brötchentüten ist dieses also weiterhin möglich, jedoch für Versandverpackungen leider nicht.

Muss auch Paketband lizenziert werden?

Auch Paketband muss lizenziert werden, da es unter die Kategorie „Kunststoffe“ fällt. Allerdings gibt es eine Regelung, dass bei einem Stoffanteil von 5% und weniger an einer Verpackung das Paketband stofflich zum Hauptanteil gerechnet wird. Beispiel : Sie verschließen einen Karton oben und unten mit Packband. Der Karton wiegt 350 g, Sie benötigen 1 m Packband mit ca. 3 g. Der Fremdanteil beträgt weniger als 1 %, d. h. das Packband wird als Karton gewertet und als PPK lizenziert.?Beispiel 2: Sie verschließen einen Karton oben und unten mit Packband. Der Inhalt ist zusätzlich mit Luftpolsterfolie oder Luftkissen aus PE geschützt. Der Karton wiegt 350 g, Die Luftpolsterfolie oder die Luftkissen wiegen 30 g. Sie benötigen 1 m Packband mit ca. 3 g. Sie haben also 33 g Kunststoff und 350 g PPK verarbeitet. Der Fremdanteil beträgt mehr als 5 %, d. h. das Packband und die Folie werden als Kunststoff gewertet und lizenziert.

Wie sieht es mit Polstermaterialien wie Luftpolsterfolie, Zeitungen, Packpapieren aus?

Auch Polstermaterialien müssen lizenziert werden. Luftpolsterfolien müssen z.B. als Kunststoffe und Zeitungen als PPK (Papier, Pappe, Karton) lizenziert werden. Zeitungen müssen deshalb lizenziert werden, da Sie als Polstermaterialien beim Kunden als Verkaufsverpackung anfallen.

Wie berechne ich die in den Verkehr gebrachten Mengen bei Luftpolsterversandtaschen?

Luftpolsterversandtaschen sind keine Verbundstoffe, da sie stofflich sauber getrennt werden können und werden deshalb getrennt nach Stoffen (PPK und Kunststoff) entsprechend ihren Anteilen abgerechnet. Als Faustregel gilt: ca. 60% PPK (Papier, Pappe, Karton) und ca. 40% Kunststoff.

Ich benutze gebrauchte Kartons aus dem Supermarkt oder von befreundeten Geschäften. Muss ich lizenzieren?

Grundsätzlich muss der Karton lizenziert versendet werden. Es kommt darauf an, ob Ihnen jemand schriftlich bescheinigen kann, dass z.B. die Kartons, die Sie aus dem Supermarkt mitgenommen haben, bereits lizenziert sind. Nur dann haben Sie einen Beleg, wenn von Ihnen jemand den Lizenznachweis einfordert oder Sie eine Vollständigkeitserklärung abgeben müssen. Wir raten deshalb dazu, auch diese Kartons zu lizenzieren.

Wer muss beim „Drop Shipping“ lizenzieren?

Das kann und sollte grundsätzlich vertraglich geregelt werden. Da sich die Ware allerdings im Eigentum des Shop-Betreibers befindet und in seinem Namen verschickt wird, ist dieser verantwortlich und muss der Lizenzierungspflicht nachkommen. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, die Lizenzierung über den Dienstleister abzuwickeln (z.B. als „Beauftragter Dritter“).

Muss ich Importware lizenzieren?

Auch importierte (also nicht lizenzierte) Kartons oder Verpackungsmittel, die später durch den Importeur oder seinen Kunden zu „privaten Endkunden“ gesendet werden und dort als Verkaufsverpackungen anfallen, müssen vom Importeur oder Vertreiber, der die importierte Ware an „private Endkunden“ verschickt, lizenziert werden. Als „Importe“ gelten in diesem Fall alle Waren, die nicht aus Deutschland kommen, also auch EU (z.B. Österreich, Niederlande, etc.).

Wie funktioniert die Lizenzierung, wenn ich außer für mich, noch für andere Unternehmen als Dienstleister versende?

Die Verpackung, die ich in meinem Namen versende, muss von mir lizenziert werden. Die Verpackungen, die ich im Namen fremder Unternehmen versende, muss das jeweilige Unternehmen lizenzieren. Jedes Unternehmen, das Waren an „private Endkunden“ versendet (ob selber oder durch einen Dienstleister) muss lizenzieren. Die Lizenzierungspflicht kann nicht auf den Dienstleister übertragen werden. Es besteht allerdings die Möglichkeit einen Dritten (in diesem Fall der Dienstleister) mit der Beschaffung einer Lizenzierung für mehrere Unternehmen zu beauftragen, damit ein günstiger Preis durch gebündelte Mengen erzielt wird. Etwas anders verhält es sich bei Tochterunternehmen und Gesellschaften innerhalb eines Konzerns und bei Handelsmarken. Eine Antwort kann in diesen Fällen nicht pauschal gegeben werden, da dieses immer im Einzelfall zu prüfen und zu bewerten ist.

Warum nicht gleich „vorlizenzierte Kartons“ kaufen?

Weil dies nach aktueller Auslegung der 5. Novelle der Verpackungsverordnung nicht möglich ist. Die einzige Art von Verpackungen, die vorlizenziert verkauft werden dürfen sind sogenannte „Serviceverpackungen“ (Tragetaschen, Pappteller, Brötchentüte, etc.). Der LAGA-Ausschuss für Produktverantwortung (APV), hat klar geregelt, dass alle Versandverpackungen als Verkaufsverpackungen gelten und nicht als „Serviceverpackungen“ eingestuft werden dürfen. Bei Serviceverpackungen könnten Sie die Lizenzierungspflicht auf den Lieferanten oder Hersteller übertragen. Das ist aber nach dieser Entscheidung nicht möglich. Wenn Ihnen jemand „lizenzierte Verpackungen“ anbietet, sollten Sie ihn auf diese Entscheidung aufmerksam machen und das Angebot kritisch prüfen.

Wie kann ich nach außen darstellen, dass ich lizenziere?

Sie müssen beachten, dass die Lizenzierung gesetzlich vorgeschrieben ist und deshalb nicht beworben werden darf. Das Werben mit Selbstverständlichkeiten ist abmahnfähig. Grundsätzlich besteht ab 01.01.2009 keine Kennzeichnungspflicht mehr. Eine Erwähnung in den AGB oder bestimmte Formulierungen sind nicht vorgeschrieben.

Kann ich auch andere Stoffe als PPK und Kunststoffe (z.B. Glas, Blech, Alu etc.) lizenzieren lassen?

Ja, alle Stoffgruppen können lizenziert werden.

Wie kann ich die benötigte Lizenzmenge errechnen?

Am besten über Ihre Warenwirtschaft mit einem entsprechenden Vermerk bei Kunden oder Produkten. Denkbar wäre auch ein Nachweis über Ihre Versandabrechnung unter der Zugrundelegung plausibler Durchschnittswerte. Sie können die Verpackungen auch wiegen und hochrechnen. Auslandskunden und großgewerbliche Kunden, die per Definition nicht unter die Lizenzierungspflicht fallen, rechnen Sie prozentual ab. Wichtig ist, dass die von Ihnen angegebenen Werte schlüssig und im Falle einer Prüfung auch nachvollziehbar sind. Keiner wird verlangen, dass Sie bis auf das letzte Gramm abrechnen, aber die errechnete Menge sollte schon stimmen.

Wie kann ich die hohen Lizenzkosten senken oder beeinflussen

Indem Sie kleinere oder leichtere Kartonagen verwenden, verringert sich auch das Gewicht des Kartons und somit die Lizenzgebühr. Prüfen Sie, ob Sie evtl. schwere Vollpappkartons oder doppelwellige Kartons durch leichtere Wellpappkartons ersetzen können. Prüfen Sie, ob Sie z. B. Materialien, die einen hohen Lizenzpreis verursachen, durch andere Stoffe ersetzen können, z. B. schwere Schaumstoffpolster durch Papierfüllstoffe oder sehr leichte Luftkissen aus PE.

Was kann passieren wenn ich nicht lizenziere?

Nach dem Gesetz müssen Verkaufsverpackungen zwingend lizenziert sein. Es besteht im Umkehrschluss also ein Verkehrsverbot für Waren in unlizenzierten Verkaufsverpackungen. Wer sich nicht daran hält, kann mit einem Bußgeld von bis zu € 50.000,-- belegt werden. Daneben verhält sich der Versender wettbewerbswidrig und kann Opfer von Abmahnungen werden.

Muss ich meine AGB ändern?

Nein, die Einhaltung der 5. Novelle der Verpackungsverordnung muss nicht in den AGB oder in der Sendung erwähnt werden. Sollten Sie noch einen Satz (wie es vor dem 01.01.2009 üblich war) in den AGB oder Ihrem Onlineshop stehen haben, in dem Sie die Kunden darauf hinweisen, dass diese die Kartonagen unfrei zurücksenden sollen, oder die Kunden sollen Sie anrufen zwecks Nennung einer Annahmestelle, sollten Sie diesen Passus streichen.

Was ist das VE-Register und wer muss eine Vollständigkeitserklärung abgeben?

Im Gegensatz zur DIHK-Datenbank ist das VE-Register eine öffentlich einsehbare Auflistung von Unternehmen die eine Vollständigkeitserklärung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) abgegeben haben. In das VE-Register werden nur Unternehmen gemeldet, die oberhalb der Bagatellgrenzen liegen. Unternehmen müssen eine Vollständigkeitserklärung abgeben, wenn Sie pro Jahr folgende Mengen in den Verkehr bringen:
  • mehr als 80 to Glasverpackungen oder
  • mehr als 50 to PPK (Papier/Pappe/Kartonverpackungen) oder
  • mehr als 30 to insgesamt an Verpackungen aus Weißblech, Aluminium, Kunststoff oder Verbundstoffen.
Kleinere Versender, die keine Vollständigkeitserklärung abgeben müssen, erscheinen hier nicht. Die Liste ist einsehbar unter www.ihk-ve-register.de
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